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FundGroup

Wir sind kein Verein! Bei uns gibt es keinen Vorstand, keine Mitgliederversammlung. Was uns verbindet, ist keine Satzung, sondern die Liebe zur Natur und zu den Pilzen sowie die Freude am Sammeln und Bestimmen. Pilze sind stets eine Herausforderung. Man lernt nie aus. Immer wieder gibt es Neues zu entdecken.


S p e i s e w e r t   v o n   S a n d r ö h r l i n g   u n d   O c k e r t ä u b l i n g

Bei unseren Funden des Sandröhrlings, zuletzt am 21.10.2007 bei Waldacker, ging es immer wieder um die Frage seines Speisewertes. In der gängigen Pilzliteratur wird er nicht gerade als besonders schmackhaft angegeben und gerade mal als Mischpilz empfohlen. Andererseits ist er von einigen Pilzfreunden immer wieder gelobt worden, vorausgesetzt, man tocknet ihn zuvor. Stimmt! Ein Test in meiner Küche hat dieses positive Urteil bestätigt.

Anders beim Ockertäubling. Auch dieser Pilz wird laut Auskunft einiger Pilzfreunde für Speisezwecke verwendet und soll gar nicht so übel sein. Dieser Auffassung kann ich mich nicht anschließen. Der Test in meiner Küche hat eindeutig ergeben, dass er einen bitteren Nachgeschmack hat. Mögliche Erklärung für diese Diskrepanz: es gibt in der Tat Personen, deren Geschmacksnerven eine vorhandene Bitterkeit zu ignorieren scheinen und für diese dürfte selbst der Gallenröhrling genießbar sein. (Dieter Gewalt)


Diesen "Problemfall" hat Leon Dries-Wegener in Nieder-Roden am Stammgrund einer Eiche gefunden. Damit ist das Problem auch schon benannt. Um was für eine Glucke handelt es sich? Sparassis crispa, die Krause, ist noch nie an Eiche gefunden worden. Sparassis laminosa dagegen schon, weshalb sie auch Eichen-Glucke heißt. Eine dritte Glucken-Art ist Sparassis brevipes, die Tannen-Glucke. Die Bestimmungsliteratur hilft im vorliegenden Fall kaum weiter. Leons Fund lässt sich makroskopisch nicht eindeutig zuordnen. Und mikroskopisch sind die drei Sippen identisch.


Pilze kochen mit Günther Breidert

Die FundGroup-Wanderung am St. Albanusberg am 13. Oktober 2007 war nicht sehr ergiebig (siehe Fundliste), aber es wurde sicherheitshalber schon am Vortag bei Dietzenbach gesammelt. Mit den dort geernteten Trompetenpfifferlingen und Semmelstoppelpilzen sind ausreichend "Zutaten" für ein leckeres Mischpilzgericht zusammen gekommen. Sie wurden von Günther Breidert vor seiner Waldhütte schmackhaft zubereitet. Hut ab vor seiner Kochkunst!

Günthers Hütte am Sankt Albanusberg (Langen)

    

Pilze putzen und Sammelgut im Bild festgehalten von Peter-Hinrich Voß


     Mehr über FundGroup-Mitglieder beim Pilzesammeln >>>    zum Beispiel:

  • im Ansfeld-Wald, wobei wir von einer TV-Reporterin begleitet wurden
  • Tui mit Riesenbovisten
  • Irmtraut Lampert beim Ernten von Schwefelporlingen

     Grüße aus Thailand an alle Vogel- Orchideen- und Pilzfreunde

 

 

 

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