Amanita rubescens

Perlpilz

Pers. 1797
Familie: Amanitaceae
© Dieter Gewalt
rubescens = rötend
Perlpilze im Gebiet Waldacker, oberhalb des Anglerteichs, am 11.06.2016

Der Perlpilz gehört zu den guten Speisepilzen, jedoch sollten sich Anfänger vor Verwechslungen hüten und so lange die Finger von ihm lassen, bis ihnen die Unterschiede zum Pantherpilz und Grauen Wulstling geläufig sind. Ein wichtiges Merkmal ist das Röten des Fleisches, das irgendwo am Pilz erkennbar sein muss und bei den beiden anderen Arten niemals vorkommt. Alle meine hier platzierten Fotos zeigen solche Rottöne, zum Teil an Fraßstellen, zum Teil durchscheinend auf der Hutoberfläche, an der Stielbasis oder an den Lamellen. Beim geringsten Zweifel muss der Fund im Wald bleiben!

Wichtiger Hinweis: Der Perpilz ist (wie viele andere Speisepilze auch) roh giftig. Ausreichend erhitzt ist kann er ohne Bedenken verzehrt werden.

Um den Perlpilz sicher vom giftigen Pantherpilz zu unterscheiden, muss man schon genau hinschauen und wissen, auf welche Merkmale man achten muss.

Unterscheidungskriterien zwischen den drei verwechselbaren Arten:

Perlpilz (Amanita rubescens) Grauer Wulstling (Amanita excelsa) Pantherpilz (Amanita pantherina)
Verzehrbarkeit essbar nicht schmackhaft giftig!
Farbe Huthaut fleischfarben-bräunlich grau graubraun hell- bis dunkelbraun
Verfärbung rötend nicht rötend nicht rötend
Oberseite Stielring gerieft gerieft glatt
Beschaffenheit und Farbe der Velumreste auf Hut mehlig-körnig weißlich bis fleischfarben körnelig, weißlich bis grau flächig, flockig-häutig, weiß
Beschaffenheit Stielknolle zwiebelig verdickt zwiebelig verdickt Stiel wie eingepfropft, deutlich abgesetzt (Bergsteigersöckchen)

Weiterführende Literatur:

Alle Fotos, wenn nicht anders angegeben, von Dieter Gewalt.
Zuletzt aktualisiert am 30. Mai 2020